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          <title>Kidblog</title>
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          <description>Kidblog - Geschichten, Sprüche und Bilder rund um unsere Kinder</description>
          <language>de-de</language>
          <lastBuildDate>Mon, 03 Nov 2008 12:36:13 +0100</lastBuildDate>
          <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
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          <managingEditor>Siechfred torsten@anaboe.net</managingEditor>
          <copyright>&amp;copy;2008 by Siechfred</copyright>

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        <title>Der kleine Feldwebel</title>
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        <pubDate>Mon, 03 Nov 2008 12:36:13 +0100</pubDate>
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        <category>Geschichten</category>
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&lt;p&gt;Polly war schon immer ein kleiner Feldwebel. In allen möglichen Situationen weist sie die anderen Familienmitglieder im besten Kasernenton darauf hin, was sie zu tun und zu lassen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geht schon morgens los, wenn ich die Kinder in den Kindergarten fahre. Kaum sitze ich im Auto, kommt von hinten die Anweisung: &amp;quot;Papa, anschnallen!&amp;quot; Oder beim gemeinsamen Essen, wenn sie ihre Schwester anschnauzt: &amp;quot;Nelly, setz' dich endlich hin!&amp;quot; Oder wenn Lizzy mal wieder mit dem Essen matzt: &amp;quot;Lizzy, ordentlich essen!&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch gestern abend hat sie ihre Rolle mal wieder völlig ausgelebt. Eigentlich waren die Zwillinge schon seit einer Stunde im Bett und wir dachten, dass sie längst schlafen. Auch Nelly war schon im Bett, kam aber nochmal runter in die Wohnstube, weil sie uns noch was ganz wichtiges sagen musste (ich glaube, sie wusste nur, dass es was ganz sehr wichtiges war, aber nicht, was...). Als ich sie wieder hoch ins Bett brachte und sie die Leiter zu ihrem Hochbett erklomm, kam von hinten aus Pollys Bett die unmissverständliche Anweisung &amp;quot;Nelly, leg' dich hin!&amp;quot;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Assoziationen</title>
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        <pubDate>Wed, 08 Oct 2008 11:56:31 +0200</pubDate>
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        <category>Sprüche</category>
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&lt;p&gt;Polly ist süchtig nach kleinen Leckereien, besonders nach Bonbons und Gummibärchen. Das nimmt solche Formen an, dass wir ihr des öfteren sehr energisch klar machen müssen, dass nun Schluss mit Naschen ist: &amp;quot;Nein, Polly, es gibt keine mehr!&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seitdem assoziiert die Kleine das Wort Nein auf ihre eigene Art, indem sie stattdessen in allen erdenklichen Lebenslagen herzerweichend &amp;quot;Keinmehr&amp;quot; kräht.&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>Altklug</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2008/07/altklug</guid>
        <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 15:22:52 +0200</pubDate>
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        <category>Sprüche</category>
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&lt;p&gt;Nellys Lieblingsspiel ist im Moment ein Art Trivial Pursuit für Kinder, also Fragenkarten mit mehreren Fragen für Kinder ab 4, ein Farbwürfel entscheidet, welche gestellt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neulich beim Spiel, wurde eine Frage gestellt, wo meine Frau dachte, dass Nelly das unmöglich schon wissen kann - doch sie wusste die richtige Antwort. Danach gefragt, woher sie das denn weiß, antwortete sie, dass es ihre Oma ihr erzählt hat. Gleich die nächste Frage war ähnlich schwer, doch Nelly wusste auch diese Antwort. Gefragt, woher sie das denn nun wieder wüsste, antwortete sie: &amp;quot;Aber Mama, ich kann dir doch nicht mein ganzes Leben erzählen!&amp;quot;&lt;/p&gt;

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       </item>

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        <title>Wortschöpfung</title>
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        <pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:40:51 +0200</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2008/06/wortschoepfung</link>
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        <category>Sprüche</category>
        <description>
&lt;p&gt;Neulich nach einem Ausflug des Kindergartens zur &lt;a href=&quot;http://www.egapark.de/&quot;&gt;ega&lt;/a&gt; kam Nelly mit einem zerkratzten Knie zurück. Auf die Frage, wo das denn passiert war, antwortete sie &amp;quot;Na, im Laufbusch!&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hm? Was bitte ist ein Laufbusch? &amp;quot;Naja, der Busch, wo man so läuft!&amp;quot; Hm, auch nicht wirklich erhellend. Also fragten wir am nächsten Tag im Kindergarten nach und erfuhren, dass Nelly sich in einem aus Hecken angelegten Irrgarten die Knie aufgeschrammt hatte. In einem Laufbusch eben, ist doch logisch, oder?&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>Berührungsängste</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2008/05/beruehrungsaengste</guid>
        <pubDate>Mon, 26 May 2008 14:00:20 +0200</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2008/05/beruehrungsaengste</link>
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        <category>Geschichten</category>
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&lt;p&gt;Gestern war ich mit Nelly zur traditionellen Oldtimerausfahrt mit behinderten Kindern und Jugendlichen. Organisiert wird die Aktion von einem Erfurter Oldtimerverein, der seit mehreren Jahren mit Kindern aus dem Kinderheim des Arnstädter Marienstifts im Frühjahr einen Ausflug macht. Round Table 221 Erfurt-Altstadt, dem sowohl meine Person als auch ein Mitglied des Oldtimerclubs angehören, stellt hierzu bereits im vierten Jahr Essen und Getränke für das gemeinsame Picknick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kinder aus dem Kinderheim sind teilweise mehrfachbehindert, es waren Rollstuhlfahrer dabei, Kinder mit Sprach- und Entwicklungsstörungen und auch geistig behinderte Kinder. Ich muss gestehen, dass ich all die Jahre, die ich jetzt schon dabei bin, Berührungsängste hatte. Sicher kann das der ein oder andere nachvollziehen, schließlich hat man im Alltag nicht oft mit Behinderten zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun war Nelly das erste Mal dabei, und ich war ziemlich gespannt, wie sie sich verhalten wird. Anfänglich hatte sie wegen der vielen fremden Menschen etwas Hemmungen, weshalb ich schon überlegte, früher zurückzufahren, zumal ihr die Langeweile ins Gesicht geschrieben stand, da sie das einzige Kind in ihrem Alter war. Da entdeckte ich im Auto eines unserer Mitstreiter einen Fußball, den ich uns organisierte, auf dass wir auf der Wiese ein bisschen bolzen können. Doch schon nach den ersten Ballwechseln kamen die ersten Jungs angerannt und wollten mitspielen. Und noch bevor ich irgendwas antworten konnte, brüllte Nelly voller Freude &amp;quot;Na klar!&amp;quot; und ehe ich mich versah, befand ich mich inmitten bolzender Jungs, und mittendrin Nelly, der es aber dann doch zu turbulent wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell gesellten sich ein paar Betreuer und natürlich noch mehr Kinder hinzu. Ein Junge namens Max, dem das Treiben auch zu bunt war, kam auf Nelly zu und fragte sie, ob sie mit ihm spielen will. Natürlich wollte sie! Und so spielten die beiden eine ganze Weile miteinander Ball, Frisbee und Softball. Schnell nahte die Abfahrt, und so musste sich Nelly von Max verabschieden. Die Betreuerin, die das ganze beobachtet hatte, kam auf mich zu und fragte im Scherz, ob sie Nelly mitnehmen könne. Sie meinte, dass sie Max noch nie so lange und ausdauernd mit einem anderen Kind hat spielen sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wieder zu hause erzählte Nelly ihrer Oma, was sie so alles erlebt hatte, so auch von Max. Auf die Frage, wer Max denn sei, meinte sie lakonisch &amp;quot;Na, der Junge mit dem komischen Gesicht.&amp;quot; Max hat das Down-Syndrom.&lt;/p&gt;

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       </item>

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        <title>Alter ist relativ</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2008/05/alter-ist-relativ</guid>
        <pubDate>Wed, 07 May 2008 15:46:21 +0200</pubDate>
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        <category>Sprüche</category>
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&lt;p&gt;Morgens haben wir es meistens eilig, so auch heute. Nelly trödelte in ihrer gewohnt verschlafenen Art vor sich hin, sodass ich sie ermahnte, sich doch bitte zu beeilen. Sie entgegnete: &amp;quot;Aber Papa, ich bin doch nicht mehr die Jüngste!&amp;quot;, woraufhin ich grinsen musste und zur Antwort gab, dass das ja eigentlich mein Spruch sei, schließlich bin ich ein ganzes Stück älter als sie. Nelly antwortet gewohnt altklug &amp;quot;Aber meine Zwillinge sind doch jünger als ich!&amp;quot;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Unter Generalverdacht</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2008/03/unter-generalverdacht</guid>
        <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 09:22:05 +0100</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2008/03/unter-generalverdacht</link>
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        <category>Geschichten</category>
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&lt;p&gt;Nach längerer Zeit melde ich mich nun mal wieder. Nicht, dass es nichts zu berichten gäbe, aber wir haben die letzten Monate mit dem Familienumzug zu tun gehabt - schließlich ist der Wohnungswechsel einer 5-köpfigen Familie kein Spaziergang... ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nun ist es vollbracht, wir sind mit Sack, Pack und sämtlichen Kindern ins neue Haus gezogen. Und da fängt der Ärger schon an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Häuschen steht in einem Innenhofbereich, der Zugang ist über das Gelände einer Wohnungsgesellschaft. Wir waren es von unserer alten Wohnung gewöhnt, dass solche Wohnanlagen eigentlich recht kinderfreundlich gestaltet sind und dass auch die Anwohner recht kinderfreundlich eingestellt sind. Doch hier scheint alles anders. Zuerst fällt auf, dass der Durchgang zum Spielplatz der Wohnanlage durch ein 2 Meter hohes stählernes Rankgitter erschwert wird, an dem ein riesiges Schild warnt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Kein öffentlicher Spielplatz,&lt;br /&gt;
Zugang nur für Hausbewohner. Ballspielen und Radfahren verboten.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nun ja, wegen einer Schaukel und eines Sandkastens so einen Aufriss, wer's braucht. Aber die ureigensten Kinderinstinkte zu verbieten (Ball spielen und Rad fahren gehören zweifelsfrei zu den Grundbedürfnissen von Kindern), erschien mir schon seltsam. Aber egal, wir haben sowieso vor, auf unserem Grundstück verschiedenste Spielgeräte aufzustellen und zum Ball spielen ist es weiß Gott groß genug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch weiter in der Posse. Wir waren kaum eingezogen, da hatten die netten Bewohner nichts Besseres zu tun, als entlang unseres Zugangsweges eine Strippe zu spannen, an der ein in eine Klarsichtfolie gehüllter Computerausdruck hing, der in großen Lettern warnte:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Privatgrundstück!&lt;br /&gt;
Kein öffentlicher Spielplatz!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Auf Nachfrage bei der Wohnungsgesellschaft teilte man uns mit, dass am Wochenende unsere Kinder auf dem Spielplatz beobachtet worden seien und wir sollten doch Verständnis für die Bewohner haben, schließlich bezahlten sie für die Pflege des Spielplatzgeländes, was wir ja nicht tun. Doch wir hatten kein Verständnis, denn zu diesem Zeitpunkt waren unsere Kinder allesamt noch bei ihren Großeltern. Doch Emma half und zerstörte mit ihren heftigen Böen das Schild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern war es wieder soweit, das Schild wurde erneuert und warnt nun:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Privatgrundstück!&lt;br /&gt;
Kein öffentlicher Spielplatz!!!!!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Dazu fällt mir eigentlich nur &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pratchett#Zitate&quot;&gt;Terry Pratchett&lt;/a&gt; ein...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls scheinen unsere Kinder jetzt bei einem Teil unserer lieben Nachbarn unter Generalverdacht zu stehen. Fehlt nur noch, dass man ihnen die Haufen zurechnet, welche die zahlreichen Katzen und Hunde in den gepflegten Grünanlagen hinterlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pikantes PS: Die Wohnungsgesellschaft und die Bewohner der Anlage stehen der katholischen Kirche nahe, die sich doch stets und gern als ach so kinderfreundlich darstellt. Naja, in der kleinen Parallelwelt unserer Nachbarn scheint das nicht zu gelten.&lt;/p&gt;

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       </item>

       <item>
        <title>Kindliche Logik</title>
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        <pubDate>Fri, 02 Nov 2007 21:26:49 +0100</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2007/11/kindliche-logik</link>
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        <category>Sprüche</category>
        <description>
&lt;p&gt;Heute spielte Nelly wieder mal Krankenhaus mit mir, wobei ich nur der stille Beobachter in Form des Kranken war, während ihre Plüschtiere die wirklich wichtigen Funktionen übernehmen mussten. Und so bestimmte Nelly ihren Plüschhund Mobby zum Krankenbruder. Auf meine Frage, was das denn sei, meinte sie, dass man zu Mobby ja nicht Krankenschwester sagen könne, schließlich sei er ein Junge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles klar?&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Ja, spinnt der?</title>
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        <pubDate>Mon, 29 Oct 2007 15:50:39 +0100</pubDate>
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        <category>Geschichten</category>
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&lt;p&gt;Am Samstag war ich mit den Zwillingen einkaufen. Nachdem ich die Einkäufe verstaut hatte, setzte ich die beiden in ihre Autositze, wo sie genüsslich ein Milchbrötchen verdrückten. Währenddessen nutzte ich die Gelegenheit, eine Zigarette zu rauchen. Die Autotüren waren geschlossen, und während ich so vor mich hinpaffte, schnitt ich durch die Scheiben Grimassen, sehr zur Freude der Zwillinge. Derweil rollte ein älteres Paar mit ihrem Einkaufswagen an mir vorbei, schaute mich verständnislos an, schaute sich an, schaute wieder zu mir zurück - noch verständnisloser und der Herr machte die typische Scheibenwischerbewegung. Ich wollte schon losmeckern, doch dann fiel es auch mir auf: Sie konnten gar nicht sehen, mit wem ich da herumalberte, denn dank Privacy Glass kann man aus bestimmten Perspektiven nicht ins Auto hineinsehen. Die zwei haben wohl geglaubt, dass ich mit mir selber Faxen mache...&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Ins Ohr geflüstert</title>
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        <pubDate>Wed, 03 Oct 2007 12:11:03 +0200</pubDate>
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        <category>Sprüche</category>
        <description>
&lt;p&gt;Neulich in der Stadt. Uns kam eine wirklich sehr dicke Frau entgegen, und nachdem sie an uns vorbei gelaufen war, sagte Nelly zu meiner Frau so laut, dass auch die Frau es hören konnte: &amp;quot;Mama, guck mal, die ist vielleicht dick!&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erklärten ihr, dass man sowas nicht laut sagt, denn schließlich kann nicht jeder etwas für sein Aussehen und ist dann traurig, wenn jemand Bemerkungen über sein Aussehen macht. Meine Frau bat Nelly, ihr in Zukunft solche Bemerkungen ins Ohr zu flüstern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Tage später, wieder in der Stadt, begegnete uns wieder eine sehr dicke Frau. Nelly rief &amp;quot;Mama!&amp;quot;, woraufhin meine Frau fragte, was denn los sei. Daraufhin krähte Nelly: &amp;quot;Komm mal her, ich will Dir ins Ohr flüstern, dass ich da eine ganz dicke Frau gesehen habe!&amp;quot;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Fliegende Kühe</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2007/09/fliegende-kuehe</guid>
        <pubDate>Sun, 02 Sep 2007 19:57:00 +0200</pubDate>
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        <category>Sprüche</category>
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&lt;p&gt;Neulich beim Abendessen. Meine Eltern, meine Frau, Nelly und ich saßen und waren fast fertig mit essen. Da ich ungehörigerweise mein Salatschälchen leertrinken statt -löffeln wollte, rief ich &amp;quot;Guckt mal, da draußen fliegt eine Kuh vorbei!&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klar, dass niemand wirklich auf den Spruch hereinfiel, schließlich hat der Scherz schon einen Bart, der länger als die der drei Opas von ZZ Top ist. Wirklich keiner? Als ich mein Schälchen absetzte, sah ich Nelly wie gebannt aus dem Fenster starren. Und ganz enttäuscht fragte sie &amp;quot;Ja, wo fliegen denn nun die Kühe?&amp;quot;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Pollys Namenkunde</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2007/08/pollys-namenkunde</guid>
        <pubDate>Mon, 27 Aug 2007 20:23:32 +0200</pubDate>
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        <category>Bilder</category>
        <description>
&lt;p&gt;Polly auf der Suche nach der tieferen Bedeutung von ungewöhnlichen Nachnamen. Heute: &amp;quot;Schweinsteiger&amp;quot;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src='http://anaboe.net/kidblog/img/2.jpg' alt='Pollys Namenskunde' style='width: 400px;' /&gt;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Die Geschichte vom kleinen Stern</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2007/08/die-geschichte-vom-kleinen-stern</guid>
        <pubDate>Mon, 27 Aug 2007 13:17:04 +0200</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2007/08/die-geschichte-vom-kleinen-stern</link>
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        <category>Geschichten</category>
        <description>
&lt;p&gt;Es war einmal ein kleiner Stern, der hüpfte übermütig von Sternenwolke zu Sternenwolke. Die Sternenmutter warnte: &amp;quot;Gib Acht und springe nicht so übermütig herum, sonst fällst du eines Tages herunter.&amp;quot; Doch der kleine Stern hörte nicht auf seine Mutter und so geschah es - er fiel auf die Erde herab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verwirrt schaute er sich um und überlegte, wie er denn nun wieder nach oben zum Himmel kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da kam ein Fuchs des Weges. &amp;quot;Lieber Fuchs, du bist so schlau. Kannst du mir wieder hinauf zum Himmel helfen?&amp;quot;, fragte der kleine Stern. &amp;quot;Hm, ich will es versuchen&amp;quot;, antwortete der Fuchs, nahm den kleinen Stern in beide Pfoten und streckte sie so hoch er konnte dem Himmel entgegen. Doch es reichte nicht. &amp;quot;Ich bin zu klein.&amp;quot; sagte der Fuchs, &amp;quot;Aber die Giraffe, die hat einen langen Hals, die ist bestimmt groß genug.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so ging der kleine Stern zur Giraffe, die ihn auf ihren Kopf nahm und ihren langen Hals so weit sie konnte zum Himmel streckte. Doch es reichte nicht. &amp;quot;Ich bin auch zu klein&amp;quot; sagte die Giraffe. &amp;quot;Doch da hinten in der Eiche wohnt die alte Eule, die weiß bestimmt Rat.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der kleine Stern lief zur Eule und fragte sie um Rat. Die Eule sprach: &amp;quot;Ich könnte dich in den Himmel fliegen, aber ich bin zu alt für solche Abenteuer. Aber wir wollen zur Schwalbe gehen, die ist jung und kräftig und wird dir bestimmt helfen können.&amp;quot; Und so geschah es auch: Die Schwalbe setzte den Stern auf ihren Rücken und flog hoch zum Himmel bis zur ersten Wolke. Dorthin setzte sie den kleinen Stern und flog zur Erde zurück. Überglücklich hüpfte der kleine Stern zu seiner Mutter, die sich schon Sorgen gemacht hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Siehst du, kleiner Stern, hättest du auf mich gehört, wärst du nicht von der Wolke gefallen.&amp;quot; sagte die Sternenmutter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Ja, Mama, aber dann hätte ich den Fuchs, die Giraffe, die alte Eule und die Schwalbe nicht kennengelernt.&amp;quot; antwortete der kleine Stern und versprach &amp;quot;Aber ich werde in Zukunft vorsichtiger sein.&amp;quot;&lt;/p&gt;

        </description>
       </item>

       <item>
        <title>Englisch lernen</title>
        <guid isPermaLink="true">http://anaboe.net/kidblog/2007/08/englisch-lernen</guid>
        <pubDate>Mon, 27 Aug 2007 12:27:20 +0200</pubDate>
        <link>http://anaboe.net/kidblog/2007/08/englisch-lernen</link>
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        <category>Geschichten</category>
        <category>Sprüche</category>
        <description>
&lt;p&gt;Neulich fragte Nelly, was denn Englisch sei. Daraufhin erklärten wir ihr, dass es sich um eine fremde Sprache handelt, die beispielsweise von den Kindern in England gesprochen wird. Daraufhin fragte sie, ob wir Englisch könnten und wir antworteten ihr, dass wir ein bisschen Englisch sprechen, weil wir es in der Schule gelernt haben. Nach einer kurzen Denkpause verkündete Nelly stolz: &amp;quot;Also ich muss nicht mehr Englisch lernen, ich kann es nämlich schon sagen: ENG-LISCH&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenige Tage später fragte sie wieder nach Englisch. Wir mussten verschiedene einfache Begriffe auf Englisch sagen, z.B., dass die Nase &amp;quot;Nose&amp;quot; oder der Hals &amp;quot;Neck&amp;quot; heißt. Beim Thema Tiere erklärten wir ihr, dass die Kuh &amp;quot;Cow&amp;quot; heißt oder das Schwein &amp;quot;Pig&amp;quot;. Auf die Frage, was denn Schmetterling heißt, antworteten wir wahrheitsgemäß &amp;quot;Butterfly&amp;quot;, woraufhin Nelly versuchte, das Wort nachzusprechen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gab sie entnervt auf und fragte leicht frustriert: &amp;quot;Manno, warum dürfen die Kinder in England das nicht richtig sagen?&amp;quot;&lt;/p&gt;

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